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103. KSK Göttingen

Was heißt FLINTA* überhaupt?

Das Akronym steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen. Das Gendersternchen soll all jene Personen inkludieren, die sich in keinem der Buchstaben wiederfinden. FLINTA* in Bildbeschreibung. Bei unserem KSK sollen FLINTA* in den Fokus rücken. Aber was heißt das überhaupt? Mit diesem Begriff sollen alle nicht cis-männlichen Mitglieder der Gesellschaft angesprochen werden. F – Frauen. L – Lesben. Zwar gilt Lesbischsein als sexuelle Orientierung und nicht als Geschlechtsidentität, wurde aber dennoch in die Abkürzung aufgenommen. Damit soll auf feministische Errungenschaften aufmerksam gemacht werden, die größtenteils der Lesbenbewegung zu verdanken sind. I – Intersexuell. Menschen, die sich als intersexuell bezeichnen, werden mit Geschlechtsmerkmalen geboren, die von den herrschenden gesellschaftlichen und medizinischen Normen abweichen und weder als „klar männlich“ noch „klar weiblich“ gelesen werden. N – Nicht-binär. Dieser Begriff schließt Menschen ein, die sich nicht (nur) mit einem der beiden vermeintlich biologischen Geschlechtern identifizieren. Dabei ist es irrelevant, ob sie sich zwischen den Geschlechtern, außerhalb dieser oder fluid in ihrer Geschlechtsidentität bewegen. T – Trans. Transsexualität ist die unvollständige Identifikation eines Menschen mit der nach der Geburt vorgenommenen Zuweisung zu einem sozialen und rechtlichen Geschlecht. A – Agender. Agender Personen fühlen sich keinem Geschlecht zugehörig. Teilweise lehnen sie das Konzept von Geschlecht komplett ab. Da Agender eine spezielle Form der Nicht-Binärität ist, sehen es nicht alle als notwendig an, das A in dem Akronym beizubehalten, wodurch der Begriff FLINT* entsteht. * - Das Gendersternchen hat die Aufgabe, jene zu inkludieren, die sich in den anderen Buchstaben des Akronyms nicht wiederfinden können, aber nicht cis-männlich sind. Bei unserem KSK sollen all diese Menschen, die sich beim Begriff FLINTA* angesprochen fühlen, Beachtung finden. Dabei geht es nicht nur um Künstler*innen, sondern auch um Kunsthistoriker*innen und dargestellte Personen in der Kunst und Kunstgeschichte! Diese Informationen stützen sich auf den Beitrag “Das Queer-Lexikon: Was bedeutet FLINTA*?” der Berliner Zeitung “Tagesspiegel”.

Der Kunsthistorische Studierendenkogress hat nach 40 Jahren seinen Weg zurück nach Göttingen gefunden und somit haben wir die Ehre den 103. KSK auszurichten. 
Zusammen mit euch wollen wir über Pfingsten, vom 26.5. – 29.5.2023, eine spannende Zeit an unserem kunsthistorischen Institut an der Georg-August Universität verbringen. Dabei wird uns das Thema
Künstler*Innen | Flinta* in der Kunst mit bereichernden Vorträgen, interaktiven Workshops und regen Diskussionen begleiten.

Design von @katewhodraws

Design von @katewhodraws

Habt Ihr eine Hausarbeit, eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit über FLINTA* in der Kunst geschrieben, befasst Euch mit dem Thema in Deiner kunsthistorischen Betrachtung oder arbeitet vielleicht bereits an einer einschlägigen Dissertation? Dann bewerbt Euch gerne für einen Workshop (max. 90min) oder einen Vortrag (max. 20min) beim KSK in Göttingen!

 

Sendet uns bis zum 15.04.2023 ein kurzes Exposé (max. 2.500 Zeichen) auf Deutsch oder Englisch an 103.ksk.goettingen@gmail.com, gerne mit einem kurzen akademischen Lebenslauf.

 

Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Anmeldung

Team

coming soon

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Salma

Workshops und Führungen, Abendgestaltung

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Karo

Call for Papers + Vorträge, Goodie Bags

Cori

Finanzen und Anträge

Emily

Abendvorträge, Verpflegung, Unterkünfte

Tabea

Marketing, Medien, Merchandise

Sponsoren

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